Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie herzlich auf dem Web-Portal der Marktgemeinde Millstatt am Millstättersee. Ein engagiertes, dynamisches Team steht Ihnen bei allen Anliegen zum Themenspektrum der Gemeinde und des Tourismus unterstützend zur Seite. Damit wollen wir  Bürgernähe, Bürokratieabbau und Imageverbesserung  glaubhaft umsetzen und uns im Sinne einer serviceorientierten Verwaltung kontinuierlich weiterentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Kommune, Wirtschaft, BürgerInnen und Gästen rasch, unkompliziert und effizient vollziehen.

Der Millstättersee und mit ihm Millstatt am See schmücken sich mit dem Attribut „Das Juwel Kärntens“ . Sowohl für die ansässige Bevölkerung als auch für die zahlreichen Touristen und Besucher stellt dieser zauberhafte Ort eine besondere Ausstrahlung und Magie bereit. Eingebettet in eine einmalige landschaftliche Kulisse hat Millstatt am See neben einer historisch und kulturell bewegten und interessanten Vergangenheit auch eine architektonisch einmalige Szenerie zu bieten. Die Tradition Millstatts als Tourismusort und  „fashionabler Kurort“ datiert bis in die 70-er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück und stellt auch heute die zentrale und zukunftsträchtige  Ressource für den Ort dar. Gegenwärtig stehen alle Bemühungen im Mittelpunkt, Millstatt am See mit seinem historisch, künstlerisch und architektonischen Charakter und Charme zu erhalten, aber gleichzeitig die Lebensqualität der BürgerInnen und die touristischen Angebote im Sinne einer modernen und zeitgemäßen Ausrichtung kontinuierlich weiterzuentwickeln.  


Events & News aus Millstatt am See

Immer auf dem Laufenden. Die aktuellsten Events & News rund um Millstatt am See.


Wissenslandkarte Kärnten

Das Kärntner Weiterbildungsförderungsgesetz 2006 nennt als Ziel, dieWeiterbildung der Kärntner Bevölkerung lebensbegleitend zu fördern,damit diese die Herausforderungen des gesellschaftlichen unwirtschaftlichen Wandels besser bewältigen kann.

Für das Erreichen dieses Zieles werden mehrere Themenbereiche angeführt. Der Bereich „Informationszugang zu Weiterbildungsangeboten“ wurde mit der regionalen Online-Weiterbildungsdatenbank „Wissenslandkarte Kärnten“ verwirklicht.

Zur Wissenslandkarte Kärnten...


Events-Suche

Hier finden Sie Events rund um den Millstätter See:

Eventsabfrage


Nockalmfest - 19. bis 21. September 2014

Die Vorbereitungen für das Nockalmfest 2014 laufen auf Hochtouren! Vom 19. bis 21. September 2014 wird wieder Musik, Show und Unterhaltung auf höchstem Niveau geboten.

Programm

Ablaufplan - Künstler - Programm

Fr., 19. Sept: Moderation Marco Ventre
Live Acts ab 20.00 Uhr Die Kaiser, Die Grafen, Allessa, Semino Rossi
21.30 Uhr das Nockalm Quintett

Sa., 20. Sept: Moderation Marco Ventre
Live Acts ab 20.00 Uhr Alexandra Lexer, Marco Ventre & Band, Wolkenfrei, Christian Anders
21.30 Uhr das Nockalm Quintett

So., 21. Sept: Moderation Michael Tala - Volkstümlicher Frühschoppen (Eintritt - Freiwillige Spende für den Nockalm-Fanclub-Fond)

Live Acts ab 10.30 Uhr Melissa Naschenweng, Lucas Lucca, Die Mugls, Das Schneiderwirt Trio und das Nockalm Quintett

Änderungen vorbehalten!

Kartenverkauf – Preise

Kartenverkauf – Preise

Kat. 1*, Kat. 2*, Kat. 3*, Kat. 4* im Veranstaltungszelt – Kartenpreise Verkauf Erwachsene pro Person und Tag (*) Sitzplatzkarte* – nummerierte Tische
Kat. 1* (Tischreihen 1, 2, 3, 4) € 49,90
Kat. 2* (Tischreihen 5, 6, 7, 8) € 39,90
Kat. 3* (Tischreihe 9, 10) € 33,90
Kat. 4* (Tischreihe 11, 12) € 27,90

Sitzplatzkarte auf der KIKA Tribüne* im Veranstaltungszelt – Kartenpreise Verkauf Erwachsene pro Person und Tag (*) Reservierte Sitzplatzkarte* – nummerierte Tische
KIKA Tribüne* € 44,90

Kat. 1*, Kat. 2*, Kat. 3*, Kat. 4* im Veranstaltungszelt – Kartenpreise Verkauf Kinder 7 – 12 Jahre pro Person und Tag (*) Sitzplatzkarte* – nummerierte Tische
Kat. 1* (Tischreihen 1, 2, 3, 4) € 27,90
Kat. 2* (Tischreihen 5, 6, 7, 8) € 17,90
Kat. 3* (Tischreihe 9, 10) € 15,90
Kat. 4* (Tischreihe 11, 12) € 13,90

Sitzplatzkarte auf der KIKA Tribüne* im Veranstaltungszelt – Kartenpreise Verkauf Kinder 7 – 12 Jahre pro Person und Tag (*) Reservierte Sitzplatzkarte* – nummerierte Tische
KIKA Tribüne* € 27,90

Stehplatzkarte* im Veranstaltungszelt - Kartenpreise Verkauf Erwachsene pro Person und Tag (*) Stehplatzkarte* - Eintritt in das Veranstaltungszelt
Stehplatzkarte* € 24,90

Stehplatzkarte* im Veranstaltungszelt - Kartenpreise Verkauf Kinder 7 – 12 Jahre pro Person und Tag (*) Stehplatzkarte* - Eintritt in das Veranstaltungszelt
Stehplatzkarte* € 12,90

Golden-VIP Karte* Der Golden-VIP Bereich befindet sich direkt angeschlossen an das Veranstaltungszelt im Kärntner Badehaus, mit einem herrlichen Blick auf die Naturkulisse des Millstätter Sees!
Kartenpreise Verkauf Erwachsene pro Person und Tag (*) Golden-VIP Karte* - inkl. Essen und Getränke (ausgenommen Spirituosen) = mit Sitzplätzen auf Tischen (= freie Sitzplatzwahl) und mit Live Übertragung der Konzerte, Auftritte auf TV – Flat Screens. Zusätzlich können im Golden-VIP Bereich die Konzerte, Auftritte im integrierten Live-Corner oder auf der KIKA On-Stage-Tribüne mit Sitzplätzen auf Tischen (= freie Sitzplatzwahl), Backstage direkt neben der Bühne in gemütlicher und entspannter Atmosphäre hautnah erlebt und genossen werden
Golden-VIP Karte* € 150

Kat. 2*, Kat. 3*, Kat. 4* im Veranstaltungszelt - Kartenpreise Verkauf Erwachsene Busgruppen pro Person und Tag (*) Sitzplatzkarte* – nummerierte Tische - *) Person, die eine offizielle Busreise eines Reiseveranstalters bucht
Kat. 2* (Tischreihen 5, 6, 7, 8) € 36,90
Kat. 3* (Tischreihe 9, 10) € 30,90
Kat. 4* (Tischreihe 11, 12) € 24,90
Stehplatzkarte* € 21,90

 

Änderungen vorbehalten!

Kartenbestellung:

Marktgemeinde Millstatt
Monika Moser
Marktplatz 8
9872 Millstatt am See

Tel.: +43 4766 2021 42
Mail: monika.moser@millstatt.at

Nockalmwoche


Orts- & Nächtigungsabgabengesetz-Änderungen


Kurtaxe ab 2011

Sehr geehrte Vermieter!
Der Gemeiderat der Marktgemeinde Millstatt hat in der Sitzung vom 10.6.2010 bschlossen die Kurtaxe ab 01.01.2011 zu erhöhen.

Ab 01.01.2011 gelten folgende Kurtaxsätze in Millstatt, Lechnerschaft, Pesenthein und Dellach:

01.01.2011 bis 30.04.2011 ................... 1,15 Euro
01.05.2011 bis 31.10.2011 ................... 1,75 Euro
01.11.2011 bis 31.12.2011 ................... 1,15 Euro

alle übrigen Orte:

01.01.2011 bis 30.04.2011 ................... 1,15 Euro
01.05.2011 bis 31.10.2011 ................... 1,55 Euro
01.11.2011 bis 31.12.2011 ................... 1,15 Euro

Diese Kurtaxsätze treten per Verordnung mit 01.01.2011 in Kraft.



Da es immer wieder Missverständnisse wegen der Orts- und Nächtigungsabgabenbefreiung von beruflichen Aufenthalten gibt, geben wir nachstehend bekannt:

Neu ab 1.März 2012
Beruflicher Aufenthalt:
Alle Personen, die ausschließlich zum Zwecke der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit(Vertreter, Buschauffeur, Reiseleiter, Arbeiter usw.) mindestens 3 Nächte in Millstatt nächtigen, sind von der Orts- und Nächtigungsabgabe befreit. Aufenthalte bis zu 2 Nächte sind abgabenpflichtig.

Befreiung wegen Behinderung:
Behinderte Personen ab einen Behinderungsgrad von 50% sind generell von der Orts- und Nachtigungsabgabe befreit. Erweitert wird die Befreiung auf 1 Begleitperson. Als Nachweis muss eine Kopie eines staatlichen Behindertenausweises mit Angabe des Behindertengrades, dem Anmeldeschein (gelb) beigeheftet werden.

 


Schriftstücke für den neuen textlichen Bebauungsplan:


Der Millstätter

Archiv "Der Millstätter" (Gemeindezeitung)

Weiter zum Archiv "Der Millstätter"

Vor Christi/die Urzeit

Der Millstätter See ist ein Kind der Eiszeit. Sein Becken wurde vor 30.000 Jahren vom Möll- und Liesergletscher gegraben.

Das älteste Siedlungsgebiet wurde am Millstätter Berg gefunden, wo bei Lammersdorf Spuren einer jungsteinzeitlichen Siedlung (2.000 v.Chr.) festgestellt werden konnten.

Die Kelten drangen in unser Gebiet um 500 v.Chr. ein.

Um 15 v.Chr. besetzten die Römer das Land, das zur Provinz Norikum gehörte. Ausgrabungen bezeugten ihre Siedlungstätigkeit am Millstätter Seeufer.

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Nach Christi

Eine erste altchristliche Kirche wurde in Laubendorf freigelegt, die um 600 n.Chr. zerstört wurde.

Um diese Zeit eroberten die Slawen unser Land. Ihnen folgten bayrische und fränkische Bauern, die sich hier als friedliche Siedler niederließen. In diese Zeit fällt auch die Kunde vom Karantanen-Herzog Domitian, dem sagenhaften Gründer von Millstatt, der nach seiner Bekehrung 1000 Götzenstatuen (mille statuae) in den See werfen ließ.

Um 800 ist in Millstatt selbst eine erste Kirche nachweisbar, wovon zahlreiche karolingische Flechtwerksteine Zeugnis ablegen.

Romanik

Die Benediktiner (romanischer Baustil)

Das Benediktiner-Kloster und die Kirche Millstatt (romanischer Baustil) gründeten die bayrischen Pfalzgrafen Aribo und Poto aus dem Geschlecht der Aribonen um 1070 n.Chr., das durch 4 Jahrhunderte geistiger Mittelpunkt des Kärntner Oberlandes war. 33 Äbte standen in dieser Zeit dem Kloster vor. Vier Geschlechter, die Grafen von Görz, Ortenburg und Cilli und schließlich die Habsburger, übten während der Benediktinerherrschaft die Vogteirechte über das Kloster aus, die hier auch die hohe Gerichtsbarkeit (Blutbann) ausübten.

In die Zeit der Benediktiner fällt neben der umfangreichen Bautätigkeit vor allem auch die Ausschmückung der Kirche und des Kreuzganges mit hochwertiger romanischer Bauplastik. Darüber hinaus bezeugt die „Millstätter Handschrift“ (aufbewahrt im Kärntner Landesmuseum) das Vorhandensein einer Schreib- und Malschule und einer umfangreichen Bibliothek. Die Gründung der Filialkirchen des Klosters in Obermillstatt und Matzelsdorf fallen in diese Zeit. Wirtschaftliche Schwierigkeiten führten schließlich zum Niedergang der Benediktinerherrschaft und zur Aufhebung des Klosters im Jahre 1469.

Gotik

Der St. Georgs-Ritterorden (gotischer und renaissanzer Baustil)

Kaiser Friedrich III., der letzte Vogt des Benediktinerklosters, gründete mit Bestätigung von Papst Paul II. in Rom am 1. Jänner 1469 den St. Georgs-Ritterorden und setzte ihn, mit großen Besitzungen ausgestattet, im Kloster Millstatt ein. Erster Hochmeister wurde Johann Siebenhirter, ihm folgte Johann Geumann – beide fanden in der Kirche ihre letzte Ruhestätte – und als letzter Wolfgang Prantner.

In diese Zeit fällt der Ausbau des Klosters zu einer Festung, um gegen die Türkeneinfälle gesichert zu sein. Vier wehrhafte Türme, der Westteil des Klosters um den Benediktinerhof und das Georgsritterschloß (heutiger Lindenhof), sowie Reste der Wehrmauern sind heute noch Zeugen dieser Bauleistungen. Aber auch bedeutende Kunstwerke schufen die Georgsritter, wie z.B. das Weltgerichtsfresko und andere Fresken, das Millstätter Fastentuch, das Netzrippengewölbe in der Stiftskirche mit den 149 Wappen, sowie Altäre und Grabkapellen.

Mit dem Tod des letzten Hochmeisters im Jahr 1541 verlor der Orden bald seine Bedeutung und unter diesen Umständen konnte die Reformation ungehindert vordringen.

Barock

Die Jesuitenherrschaft (barocker Baustil)

Das zum Kloster gehörige Gebiet von der Lieser bis zur Turrach, war im 16. Jhdt. protestantisch geworden. Von Erzherzog Ferdinand II. wurde im Jahre 1598 das Kloster mit allen Besitzungen dem Jesuitenorden übergeben mit dem Auftrag, aus den Einkünften die Universität Graz zu erhalten.

Die Jesuiten entfalteten in Millstatt, das sie zu einer „Residenz“ erklärten, eine rege Tätigkeit. Insbesondere leisteten sie bei der einsetzenden Gegenreformation wesentliche Hilfe.

Ihnen ist die barocke Ausschmückung der Kirche zu verdanken.

Die meisten Altäre, die Kanzel und das Gestühl, wurden in ihrer Zeit neu geschaffen, ebenso der Kalvarienberg mit den Kreuzwegstationen und das „Hohe Kreuz“ im Osten von Millstatt.

Um ihrem Auftrag nachzukommen, mussten von den Jesuiten jedoch auch Zehent und Robot von den Bürgern und Bauern mit aller Strenge eingehoben werden. Dies führte zum Bauernaufstand im Jahr 1737, zu dem Paul Zopf, ein Winkelschreiber aus Wien, aufstachelte. Er wurde niedergeschlagen, Paul Zopf und einige Rädelsführer geköpft und zahlreiche Aufständische mit Landesverweis und Gefängnis bestraft.

Am 21. Juli 1773 wurde von Papst Klemens XIV. der Jesuitenorden aufgehoben, und die 700jährige Geschichte des Klosters Millstatt nahm ein jähes Ende.

Damit wurde aber auch die große Bibliothek des Klosters nach Klagenfurt, als Grundstock der Studienbibliothek und der größere Teil des Archivs nach Graz geschafft.

Die Herrschaft Millstatt wurde zu einer staatlichen Studienfondsherrschaft umgewandelt.

Der Markt Millstatt

Während der staatlichen Studienfondsherrschaft verfielen große Teile des Klosters.

Während der Franzosenkriege von 1797 – 1809 wurde auch Millstatt durch Steuern und Aufstellung des Landsturmes betroffen.

Ab 1811 wurde Oberkärnten der politischen Verfassung des Königreiches Illyrien zugeteilt und der Maire (Bürgermeister) auf Kaiser Napoleon vereidigt.

Jedoch schon 1814, mit dem Ende der Herrschaft Napoleons, kam Oberkärnten wieder in den Besitz der Habsburger.

Mit der Bauernbefreiung im Jahre 1848 erlosch auch die Abhängigkeit der Bauern von der Millstätter Kameralherrschaft. Die dem ehemaligen Stift gehörigen Eigengüter wurden nun von der k.u.k. Forst- und Domänendirektion Millstatt weiter verwaltet. Der übrige Teil des Ortes hatte nur mehr die Bedeutung eines kleines Fischerdorfes.

Der Historiker Freiherr von Ankershofen erreichte es 1857, dass wertvolle Bausubstanz vor dem sicheren Verfall gerettet werden konnte.

Der Kurort Millstatt

Der erste Gast kam 1869 nach Millstatt. Jedoch erst mit der Eröffnung der Südbahn Marburg – Villach – Franzensfeste wurde im Jahre 1873 Millstatt für den Fremdenverkehr endgültig entdeckt. Eine Reihe von Pionieren schufen in den folgenden Jahrzehnten Seebäder, Gasthöfe und Hotels, sodaß eine ständige Aufwärtsentwicklung des Gästezustromes zu verzeichnen war.

Die von 1850 – 1889 aus den Katastralgemeinden Millstatt, Großegg, Laubendorf, Obermillstatt und Matzelsdorf bestehende Marktgemeinde Millstatt wurde in die Gemeinden Millstatt und Obermillstatt geteilt.

Um die Jahrhundertwende bauten sich Adelige und begüterte Bürger aus den Städten der Monarchie feudale Sommervillen in Millstatt, die heute zum überwiegenden Teil als Hotels und Pensionen genutzt werden. Ein Förderungsverein nahm sich der Geschicke des aufblühenden Fremdenverkehrs an.

In Millstatt sind für 519 Einwohner 13 Gasthäuser sowie 320 Gästezimmer mit ca. 1000 Betten und 27 Küchen nachgewiesen.

Mit dem Bau der Tauernbahn wurde Millstatt nun auch für Gäste aus Deutschland leichter erreichbar.

Doch der erste Weltkrieg brachte den Fremdenverkehr fast gänzlich zum Erliegen.

Nach Überwindung der Nachkriegsschwierigkeiten wurden ab 1920 wesentliche infrastrukturelle Baumaßnahmen vorgenommen: Bau des Strandbades (1925–1928), des Sprungturmes (1930) und der Tennisplätze. Weiters Bau der Hochquellen-Wasserleitung (1927) sowie der Auffahrtsstraßen nach Obermillstatt und Laubendorf (1924/25) sowie der Auffahrtsstraßen Dellach – Sappl (1930).

Millstatt wird Kurort. (1921)

In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg hatte sich der Fremdenverkehr stark entwickelt. Erst die Wirtschaftskrise 1929 und die 1000-Mark-Sperre 1933 brachten für die folgenden Jahre schwere wirtschaftliche Schäden.

Der zweite Weltkrieg löste für den Fremdenverkehr erneut große Einbußen aus. In den Nachkriegsjahren waren zahlreiche Hotels und Gasthöfe von den Besatzungstruppen und später von Flüchtlingen belegt.

Erst mit Abzug der Besatzungsmacht im Jahre 1950 konnte an einen Wiederaufbau des Kurortes und aller für den Fremdenverkehr notwendigen Einrichtungen gegangen werden.

Ab 1967 wurden die ersten Baumaßnahmen zur Entwicklung einer Ringkanalisation begonnen, um die Badequalität des Sees zu erhalten.

Mit Beschluß des Kärntner Landtages wurden die beiden im Jahr 1889 getrennten Gemeinden Millstatt und Obermillstatt unter Abtrennung der KG Großegg und der Ortschaft Starfach am 01.01.1973 wieder zu einer Großgemeinde vereint.

Die neue Marktgemeinde Millstatt umfasst 18 Ortschaften:
Millstatt, Lechnerschaft, Kleindombra, Großdombra, Obermillstatt, Gössering, Laubendorf, Tschierweg, Schwaigerschaft, Hohengaß, Öttern, Lammersdorf, Grantsch, Görtschach, Sappl, Matzelsdorf, Dellach und Pesenthein,

laut Volkszählung 2001:
3.349 Einwohner,
ca. 4.443 Fremdenbetten,
3 Cämpingplätze,
ca. 350.000 Nächtigungen.

Sonstige Daten

Millstätter See: Länge 12 km, Breite 1,8 km, Tiefe 148 m

Flächenausmaß der Gemeinde: 57,81 km2

Seehöhe:
Seespiegel: 588 m
Obermillstätter Plateau: 700-850 m
Kamplnock: 2.101 m

Partnergemeinden: Helgoland / Deutschland (seit 1974),
Wendlingen am Neckar / Deutschland (seit 1992),
San Daniele del Friuli / Italien (seit 1993)

Diese Kurzfassung wurde der 2. Auflage (1988) des Buches „Die Geschichte von Millstatt“, verfasst von Matthias Maierbrugger, entnommen.

Das Buch kann bei der Marktgemeinde oder im Tourismusbüro Millstatt von allen an der Geschichte der Gemeinde Interessierten um Euro 13,45 erworben werden.

ab 1870
Die ersten Gäste kommen


Weil Millstatt und sein schöner See etwas abseits von den Verkehrsadern lagen, entwickelte sich hier der Fremdenverkehr erst, als im Jahre 1873 die Südbahn Marburg – Villach – Franzensfeste eröffnet wurde. Diese Bahn brachte nun Gäste aus Wien und Graz, die auch schon damals im Sommer gerne aus der Großstadt flüchteten und schöne, erholsame Orte in den Bergen aufsuchten. Diese ersten Gäste kamen nicht wegen des Badens, denn auch ihnen war das Schwimmen unbekannt. Die imposante Landschaft, die wunderbare Harmonie von Wasser, Wald und Bergen, die würzige Luft, das milde, ausgeglichene Klima und die heilige Ruhe wussten jene Gäste in Millstatt besonders zu schätzen.

Der erste Gast, dessen Name leider nicht mehr feststellbar ist, suchte Millstatt 1869 auf und nahm im Gasthaus Trebsche Quartier. Er war aus Wien gekommen und brachte nächsten Sommer seine Freunde nach Millstatt. So wurde dieser Ort von den Fremden entdeckt. Man war hier aber noch gar nicht dafür vorbereitet. Darum darf es uns nicht wundern, wenn jene ersten Gäste noch nicht voll des Lobes über Millstatt waren.
So schrieb im Jahr 1871 A.v. Rauschenfels in einem kleinen Büchlein „Bilder mit Staffage“: die Lage von Millstatt ist eine reizende und muss es uns wundernehmen, dass diese Vergünstigung und der Vorzug eines milden Klimas nicht ausgiebiger benützt werden, um Fremde anzulocken. Zwar haben wir einmal in irgend einem Blatte einen sanften Lobgesang auf eine am See neuerrichtete Badeanstalt anstimmen gehört, aber bei unserer letzten Anwesenheit in Millstatt fanden wir dieses Etablissement nichts weniger besingenswert und das Gasthauswesen des Ortes überhaupt in einem Urzustand, als wäre man hier fünfzig Meilen von jeder Eisenbahn entfernt.

Und 1875 war in Amthors „Alpenfreund“ aus Gera zu lesen: „als Badeort ist Millstatt freilich noch sehr primitiv. Es lässt die Fremdenunterbringung und der Komfort noch Viels zu wünschen übrig. Gute Aufnahme findet man bei Defner. Auch bei Trebsche soll man gut aufgehoben sein. Eine große Calamität ist die herrschende Wohnungsnot, die in Millstatt Platz gegriffen hat. Um das höchste Geld scheint man jetzt kaum im Stande, ein honettes Zimmer aufzutreiben. Ein unternehmender Kopf, der diese Übelstände zu beseitigen wüsste, dürfte unter diesen Umständen seine gute Rechnung finden. Was einzig und allein die Natur dem Fremden darbietet, das erwarte man, weiter aber auch nichts. Keine Zeitungen, keine Promenaden etc. Es ist ein pittoreskes Gemälde, welches das Auge hier erschaut. Inmitten eines Kranzes von Tal und Bergen liegt der grüne See. Eine heilige Ruhe ist über demselben ausgebreitet, aber in seiner Tiefe hausen die schönen Wassernixen, die alljährlich ihre Opfer fordern.
Da die Zahl der Gäste nun alljährlich zunahm, ergriffen einige tüchtige Männer die Initiative, um Unterkünfte für die Fremden zu schaffen. Und Millstatt wurde in kurzer Zeit eine sehr bekannte Sommerfrische, viel rascher und begehrter, als man es sich anfangs hätte erträumen lassen.
Mit Stolz und Dankbarkeit denken wir an jene Männer zurück, die Millstatt in eine glückliche Zukunft gewiesen haben.

Unsere Pioniere des FremdenverkehrsFranz Burgstaller (1837-1920) hat als erster das Tor in die große Zukunft geöffnet. Er war ein tüchtiger und fortschrittlicher Bauer auf dem Purgstall ober Laubendorf und kaufte im Herbst 1870 die hölzerne Faunerkeusche am oberen Markplatz, genau vor der Brunnenstube mit dem dort thronenden Domitian. Diese Keusche wurde abgetragen und an ihrer Stelle ein schönes, für die damalige Zeit modernes, einstöckiges Gasthaus erbaut, das später zum Hotel Burgstaller und schließlich zum Millstätter Hof erweitert wurde.

Diese erste Millstätter Fremdenpension besaß im ersten Stock 10 Zimmer und einen sogenannten Saal, wo im nächsten Sommer die ersten Gäste speisten. Zum Schlafen gab es allerdings in der ersten Zeit nur mit Türkenfedern oder Stroh gefüllte Bettsäcke. Trotzdem meldeten sich sehr bald Gäste aus Klagenfurt, Graz und Wien, denn der Preis war sehr niedrig gehalten und gekocht hat die junge Wirtin ausgezeichnet. Sie stammte vom Gasthaus Rainer in Obermillstatt, das etwas später zur dortigen Volksschule umgebaut wurde. Man begnügte sich mit Waschschüsseln und Krügen und die Toilette war höchst einfach aber sauber.
Herr Burgstaller kaufte sich auch zwei Rappen und einen Landauer und ein eigener Kutscher holte laufend die Gäste am Bahnhof in Spittal/Drau ab.

Vornehmlich waren es Professoren, die hier Erholung suchten und die in ihrem Bekanntenkreise das schöne und billige Millstatt bestens weiterempfahlen. Im Hause Burgstaller verkehrten auch viele Gäste aus den Nachbarquartieren, denn auch für Geselligkeit wurde dort gesorgt. So wurde der Pferdestall in ein Cafehaus mit Billardtischen umgebaut.

Franz Burgstaller arbeitete nun unaufhörlich am Aufstieg der Sommerfrische Millstatt. Er gründete den Verschönerungsverein, durch seine Initiative wurde der Park angelegt und die Schlucht den Gästen zugänglich gemacht. Er wurde auch Ortsschulratsobmann und schließlich Bürgermeister. Als Oberhaupt der Marktgemeinde trug er wesentlich zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr bei und sorgte dafür, dass die verfallenen Befestigungsmauern hinter der Kirche abgetragen oder ausgebessert wurden. Er wollte dem Herzstück des historischen Marktes unbedingt den Charakter einer Ruine nehmen und ihm ein freundliches Antlitz geben.

Der sehr gut geführte Gasthof Burgstaller hatte bald das beste Ansehen und der Gästestrom schwoll immer mehr an. Franz Burgstaller mietete deshalb auch im alten Stift einige Zimmer, renovierte diese und belegte sie laufend mit Gästen. Sein Sohn und Nachfolger Josef Burgstaller pachtete auch noch die am See gelegene Seevilla durch 24 Jahre und erbaute 1910 an Stelle der angekauften Schirpferhube den Annenhof, der im Jahr 2003 abgetragen wurde.

Durch den ersten Weltkrieg war das Hotel Burgstaller sehr vernachlässigt worden, denn es fehlte damals jede Einnahme. Als Franz Burgstaller 1920 im Alter von 83 Jahren starb, sah er sein Lebenswerk völlig zerstört. Zwei Jahre später musste auch sein Sohn Josef Burgstaller aus dem Leben scheiden, der das väterliche Erbe um die Jahrhundertwende übernommen hatte. Ihm war es nicht mehr gegönnt, den Millstätterhof wieder zur ehemaligen Blüte zu bringen. Erst sein Sohn, der auch Josef hieß, renovierte das Hotel wieder und richtete sehr freundliche Gasträume ein. Wegen der bereits wenige Jahre später einsetzenden Wirtschaftskrise und wegen der Drosselung unseres Fremdenverkehrs durch die Tausend-Mark-Sperre konnte Josef Burgstaller jun. sein Hotel nicht mehr halten und das erste Haus am Platz ging in fremde Hände über.

Anton Trebsche war Besitzer eines der ältesten, noch aus der Klosterzeit stammenden Gasthauses an der Überfuhrgasse in Millstatt. Der Handelsmann und Weinschenk Trebsche besaß hier eine weit über Millstatt hinaus bekannte Gaststätte mit 4 Fremdenzimmern. Er ist der Begründer des ersten Millstätter Seebades. Folgender Prospekt aus dem Jahr 1870 gibt davon Kunde:
„Einem verehrten Publikum zeigt der ergebenst Gefertigte an, dass am 1. Juli des Jahres die Eröffnung des von ihm im Markt Millstatt in Oberkärnten am Millstätter See neu errichteten Bades für Herren und Damen stattfinden wird.

Da die Seebäder, wie bekannt, für Brust- und Lungenkranke, Bleichsüchtige und Nervenleidende sehr zu empfehlen sind und dieses Bad mit allem Komfort ausgestattet, für kleine und größere Schiffe zu Lustfahrten am Millstätter See, Wohnungen, gute steirische Tisch- und Extraweine, schmackvolle warme und kalte Küche nebst Kaffee, dann dazu gute Bedienung auf das Beste gesorgt ist und da die Preise der Bäder, Wohnungen und Getränke, Kost und Bedienung so gestellt sind, wie man sie in keinem Bade Oberkärntens findet und einen paradiesischen Aufenthalt gewährt, so macht der ergebenst Gefertigte Rechnung, dass sein neuerrichtetes Seebad von vielen Badegästen schon im Laufe dieser Saison besucht werden wird und es ladet zu einem zahlreichen Besuche mit der Versicherung einer gewiss aufmerksamen Bedienung ein.

Anton Trebsche Badeinhaber und Gasthofbesitzer zu Milllstatt in Oberkärnten.
Es ist dasselbe Bad, das A.v. Rauschenfels 1871 „nichts weniger als besingenswert“ fand, dessen Gründung aber als eine entscheidende Pioniertat gewertet werden muss. Die kleine, aber öffentliche Badeanstalt lag im Osten des Marktes. Sie hatte 8 Kabinen, ein Gehbad, eine eigene Kammer für Warmbäder und eine Veranda mit entzückender Aussicht auf den See und seinen dunklen, verlockenden Waldkranz. Man konnte dort auch Boote mieten. Das Seebad wurde später verkauft.

An der Nordmauer des alten Friedhofes bei der Stiftskirche ist noch die Grabtafel Anton Trebsches zu sehen. Er wird hier als „gewesener Handelsmann und Weinschenk, Gründer des Seebades“ bezeichnet.
Nach Trebsches Tod verwaltete seine Frau Magdalena das Gasthaus, bis 1897 Johann Hohenwarter durch Einheirat den Besitz übernahm.

Johann Fauner galt bereits um 1870 als vermögender Kaufmann und da die Gäste in jedem Sommer den Markt stärker belebten, richtete er sein Geschäft immer mehr nach dem Geschmack der Fremden ein. So konnte er bereit 1880 auf seinem Pressacker unter der Weinleiten die große, komfortable Villa „Marienhof“ bauen, in der sich nach dem Wunsch der damaligen Gäste ganze Wohntrakte mit 3 bis 4 Zimmern und einer vollständig eingerichteten Küche befanden. Diese Wohnungen wurden von sehr vermögenden Familien meistens für den ganzen Sommer gemietet und kosteten pro Saison 350 bis 500 Gulden. Ein prachtvoller Blumengarten mit Springbrunnen und eine eigene Badeanstalt am See gehörten zu dieser vornehmen Villa. Der Marienhof wurde später verkauft und lange Jahre von Familie Unterreiner als Diabetiker-Hotel geführt. Vor ein paar Jahren wurde es von Familie Unterlerchner renoviert und zum Hotel "Kaiser Franz Josef" umgestaltet.
Da das Ehepaar Fauner ohne Kindersegen blieb, ging das Kaufhaus an dessen Neffen Hans Rieder über, der aus Atlhofen stammte. Dieser tüchtige Geschäftsmann brach das Haus ab und baute es in großem Stile neu auf, dass es das Hotel Burgstaller noch um 1 Meter überragte.
Karl Silbernagl (1863-1928), der tüchtige Schmiedemeister am oberen Marktende, hat außerordentlich viel zur Entwicklung des modernen Millstatt beigetragen. Das Leben dieses Mannes und seiner Frau Anna war erfüllt von unermüdlicher Tatkraft und zähem Fleiß. Im Jahre 1899 erbaute sich die Familie Silbernagl auf der Stätte ihrer Ahnen ein neues Heimathaus mit Schmiede, Wagnerei und Elektrizitätswerk, welches den ganzen Markt Millstatt mit elektrischem Licht versorgte. Vorher gab es im Markt noch einen Nachtwächter, der die damals aufgestellten Petroleumlampen anzünden und des Nachts mehrmals mit wachsamen Augen durch den Ort ziehen musste.

1904 wurde dieses erste E-Werk des Marktes ein Raub des Hochwassers. Der äußerst strebsame und zähe Schmiedemeister ließ sich nicht entmutigen, sondern baute eine neue, moderne Anlage mit 75 PS und wieder war der ganze aufstrebende Markt mit Licht- und Kraftstrom versorgt. Karl Silbernagl erwarb schließlich die Realität der Jonassäge und kaufte das Pirkerlehen in Großdombra mit 20 Rindern. Neben seinem Vaterhaus baute er noch ein Geschäfts- und Mietshaus, sowie einen Speisesaal mit Küche, wodurch ein schöner Pensionsbetrieb mit 80 Betten geschaffen wurde. Durch die Abtretung eines Grundstückes ober seinen Baulichkeiten konnte der steile und ausgewaschene Weg über den Glanz hinauf zur Lechnerschaft und nach Großdombra in eine freundliche Serpentinenstraße umgebaut werden.
Ein solch tüchtiger Bürger bekleidete natürlich auf zahlreiche öffentliche Ämter. Seit 1892 gehörte er ununterbrochen der Marktgemeindevertretung an, bekleidete vom Dezember 1911 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges das Amt des Bürgermeisters und war seit 1905 auch Obmann der Schifffahrtsgesellschaft und Obmann des Ortsschulrates.

Er war ebenso in der Feuerwehr ersprießlich tätig, stand ihr durch zwölf Jahre als Hauptmann vor und wurde 1912 zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Weiters bekleidete er durch etliche Jahre den Rang eines Hauptmannes der Millstätter Bürgergarde. Am 22.12.1916 wurde Karl Silbernagl für seine Verdienste als umsichtiger Bürgermeister von Kaiser Franz Josef mit dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone ausgezeichnet.
Daniel Kotz (1852-1906) war zweifellos einer der tüchtigsten Wegbereiter für die großartige Entwicklung des Fremdenverkehrs in Millstatt. Er stammt aus Gmünd und war von Beruf Uhrmacher. Er bewarb sich in Millstatt um die Postmeisterei und wurde als Postmeister eine im ganzen Tal geachtete Persönlichkeit.
Millstatt besaß damals die einzige Postmeisterei im ganzen Tal. Wer in Radenthein oder Kleinkirchheim etwas mit der Post zu tun hatte, wandte sich nach Millstatt. Die Gegendtaler trugen ihre Post nach Villach. Das erste Postamt in Millstatt war im Haus Jaritz untergebracht, das damals Kadermann hieß. Die Post wurde durch Botengänger von Spittal/Drau abgeholt.

Später war das Postlokal beim Tischler Mayer, das gegenwärtig ein Teil des Hotels Kahlhofer ist. Als sich Daniel Kotz um dieses damals einträgliche Geschäft beworben und Luise, eine Tochter der Wirtsleute Pöllinger, geheiratet hatte, übersiedelte er mit der Post zum Bäckhansl gegenüber dem ehemaligen Gasthaus Rainer. Das junge Ehepaar Kotz war sehr tüchtig, weitblickend und äußerst fleißig. Sie merkten bald, dass Millstatt eine große Zukunft habe. Deshalb machte Daniel Kotz seinen Schwiegereltern, die sich um den Gastbetrieb wenig kümmerten, den klugen Vorschlag, mit ihm die Wohnung zu tauschen. Der Vorschlag wurde angenommen. Das alte Ehepaar Pöllinger übersiedelte zum Bäckhansl und die jungen Kotzleute übernahmen das damals kleine Gasthaus.

Damit begann für das Ehepaar Kotz ein großartiger Aufstieg, der einmalig in Millstatt ist. Die alten Gasträume wurden renoviert, der große Stadel wurde abgetragen und an seiner Stelle ein schöner Sitzgarten errichtet. Im rechten Hausflügel wurde das Postlokal eingerichtet.

Daniel Kotz fuhr nicht nur mit der Post des ganzen Tales nach Spittal/Drau, sondern seine Landauer und Equipagen waren auch die ersten Taxis für die Kurgäste, die zwischen Millstatt und Spittal/Drau verkehrten und mit denen die Gäste auch sehr gerne die nähere und weitere Umgebung von Millstatt aufsuchten. Die Wagen können von den gleichen Personen auch retour um dieselbe Taxe benutzt werden, wenn die Kutscher nicht über eine Stunde warten müssen. Für jede Viertelstunde, welcher der Kutscher über eine Stunde wartet, kann derselbe 10 Kreuzer verlangen. Fahrgemeinschaften werden vom Postmeister Kotz zu jeder Zeit bereitwilligst besorgt.

Mit dem Anschwellen des Fremdenstromes nach Millstatt musste Postmeister Daniel Kotz seinen Pferdestall und Wagenpark laufend vergrößern – 25 Pferde waren die Höchstzahl – und sein Gasthaus hatte er bis zum Mai 1900 zum vornehmen „Hotel Post“ umgebaut.
Der Hotelier und Postmeister Daniel Kotz ist schließlich durch Intelligenz und Strebsamkeit ein wohlhabender Mann geworden, der sich aber auch vorbildlich in den Dienst der Gemeinschaft stellte. Er war viele Jahre Mitglied des Ortsschulrates und einige Zeit auch dessen Obmann, Mitglied der Marktverwaltung, der Feuerwehr, des Förderungsvereines – und dessen Obmann – war Obmann des Landesstraßenausschusses und Landtagsabgeordneter, wurde schließlich Bürgermeister und 1905 für seine Verdienste Ehrenbürger von Millstatt. Es gab in Millstatt keinen wohltätigen und nützlichen Verein, in welchem Daniel Kotz nicht mitgewirkt hätte.

Nur eine Tatsache hat man diesem außergewöhnlich tüchtigen Manne nicht im positiven Sinn vermerkt. Er soll den um die Jahrhundertwende geplanten Bahnbau durch das Gegendtal, der Villach über Radenthein mit Spittal/Drau verbunden hätte, verhindert haben, damit seine vielen Pferde nicht arbeitslos würden. Zu diesem Bahnbau wäre es aber vermutlich auch ohne die Einwände des Daniel Kotz nicht gekommen, wie wir noch an anderer Stelle erfahren werden.
Leider verlor Daniel Kotz seine Frau, die durch die Tüchtigkeit viel zum Aufstieg dieser Familie beigetragen hatte, viel zu früh, so dass der Witwer und Bürgermeister später nochmals und zwar die junge Witwe des Doktor Humitsch heiratete.

Neben all den Aufgaben, die Daniel Kotz zu bewältigen hatte, blieb er auch weiterhin Postmeister. Die täglichen Postfahrten nach Spittal/Drau machte allerdings in seinem Auftrag durch viele Jahre der Postspediteur Hans Ottacher.
Als Daniel Kotz nach einem arbeitsreichen und für ganz Millstatt von Erfolg gekrönten Leben seine Augen für immer schloss, bereitete die Marktgemeinde ihrem Bürgermeister und Ehrenbürger am 02.05.1906 auf ihre Kosten ein würdevolles Begräbnis.
Die Post blieb weiterhin im Hotel „Zur Post“, bis sie 1921 im Südtrakt des Stiftsgebäudes ihre Unterkunft erhielt.

Franz Bacher, der Fischer am See, der beim Seehansele wohnte, machte bei den immer zahlreicher kommenden Gästen mit seinen Fischen ein gutes Geschäft, denn er erhielt für das Kilogramm 3 Gulden. Die schmackhaften Lachsforellen waren damals besonders begehrt – darum der hohe Preis. Schließlich trug der unternehmungslustige Fischer seine Keusche ab und baute das Forellenheim, in das auch gleich ein ganz besonderer Gast einzog: das Ehepaar Schuster mit 3 Söhnen und 2 Töchtern. Herr Schuster war Güterdirektor des Herrn Rothschild und baute sich später selbst eine Villa am See.
Franz Bacher junior, der ebenfalls sehr viel zur Aufwärtsentwicklung Millstatt beitrug und das bald sehr begehrte „Forellenheim“ weiter ausbaute, heiratete die Tochter des Daniel Kotz und übernahm das „Hotel Post“, das er mit seiner Frau vorbildlich weiterführte. Dieser Ehe entsprossen drei Töchter, die den Besitz noch erweiterten und gegenwärtig gemeinsam mit ihrem Gatten in Millstatt bedeutende Häuser führen: das „Hotel Post“, das „Hotel Forelle“ mit dem „Haus am See“, das aus der Villa Mittelbach hervorging und den „Posthof“, der von Franz Bacher an Stelle der Stallungen des Postmeisters Daniel Kotz erbaut wurde, sowie das romantische Seeschlössl.

Herr Rudolf Schürer von Waldheim, der Besitzer des großen Druckerei Waldheim-Eberle, hat 1881 in Millstatt das Siechererhaus gekauft und anschließend auf ca. 70 Piloten die „Seevilla“ mit „Deutschem Haus“ erbaut. Diese „Seevilla“ wurde bald das beliebteste Haus in Millstatt. Da aber ihre Besitzer stets auswärts wohnende Herren waren, wurde die „Seevilla“ immer wieder von Millstätter Hoteliers gepachtet.

Peter Marchetti, ein sehr unternehmungslustiger und tüchtiger Mann, übernahm 1869 die Seehanskeusche, die sein Vater, Lorenz Marchetti, im Jahre 1856 von Andreas Mößler käuflich erworben hatte. Peter Marchetti erbaute bereits 1882 das Haus Nr. 83 in der Seemühlgasse mit angeschlossener Kupferschmiede.
Doch bereits um 1875 hatte dieser weitblickende Mann auch eine Badeanstalt errichtet, da man doch immer mehr das Bedürfnis empfand, in die kühlen Fluten zu steigen. Zuerst gab es nur eine Herrenhütte mit 9 Kammern und eine Frauenabteilung mit 7 Kabinen, die gegen den See hinaus offen waren. Diese Anlage erwies sich aber sehr bald als zu klein und im Zuge des weiteren Ausbaues entstand hier 1882 die „Bade- und Schwimmanstalt Marchetti“, in der es sogar Warmbadkabinen gab. Jedoch waren das Herren- und Damenbad scharf getrennt. Der gegenwärtige Gastgarten war damals das Herrenschwimmbad und links von der Schiffsstation befand sich die Damenabteilung. Mit hochgeschlossenen Schwimmanzügen stieg man ins Wasser und die älteren Damen badeten in einer geschlossenen Kabine, die ins Wasser hinausgebaut war.
Der Bindermeister Huber fungierte dort als erster Schwimmlehrer und auch die Millstätter Jugend besuchte bald eifrig den Schwimmunterricht. Später folgte Edi Polz als sehr beliebter Schwimmlehrer und schließlich musste Herr Marchetti seine vielbesuchte Badeanstalt auf 200 Kabinen erweitern. Er trug auch sein Holzhaus ab und erbaute an dessen Stelle eine Kaffee- und Gasthaus, das heutige Strandhotel Marchetti, vor dem sich auch der größte Hafen am Millstätter See befand.
Östlich vom Marchetti getrennt durch den damals bestehenden kleinen Bach, lag die Badeanstalt der Frau von Kurz, die später an die Familie Gröchenig überging. Diese erbaute dort auch noch ein schönes Miethaus und ein Strandcafe. Dieses ganze Anwesen bildete das
„Seehotel Löcker“, welches mittlerweile zur Eigentumswohnanlage Löcker umgebaut wurde.

Hans Kahlhofer: Herr Kahlhofer kam im Jahr 1897 von Paternion im Drautal nach Millstatt am See, um als Geschäftsführer im Rainerschen Gasthaus am unteren Marktplatz tätig zu sein. Die junge Witwe des verstorbenen Wirtes suchte nämlich einen tüchtigen Mann und hat in Hans Kahlhofer, einem jungen, strebsamen Fleischer, die richtige Person gefunden. Herr Kahlhofer wurde bald Pächter des Rainerschen Gasthauses und der damit verbundenen Fleischerei und konnte diesen Betrieb in Kürze käuflich erwerben. Er heiratete Theresia Bacher, eine Tochter des Franz Bacher, des ehemaligen Fischers am See. Das Ehepaar Kahlhofer führte das Gasthaus ausgezeichnet und es wurde so beliebt, dass dort die Bürger des Marktes ihren Stammtisch hatten, bei dem so mancher Plan für die Aufwärtsentwicklung unseres Millstatt reifte.
Im Jahr 1912 ließ Hans Kahlhofer die inzwischen erworbenen Nebengebäude abtragen und an ihrer Stelle das gegenwärtige stattliche Hotel erbauen. Er wurde auch Besitzer der Tiefenbacher-Hube. Herr Kahlhofer richtete die erste maschinelle Selcherei im Oberland ein und besaß Filialen in Döbriach, Radenthein und Feld am See. In seinem Betrieb waren zeitweise sogar acht Burschen beschäftigt und seine Fleisch- und Selchwaren lieferte er bis Lienz und Heiligenblut. Herr Kahlhofer war sehr hilfsbereit und wurde wegen seiner korrekten Haltung bald von der gesamten Bevölkerung geachtet. Die Bürgergarde fand in ihm einen sehr kameradschaftlichen, soldatisch-strammen Hauptmann.

Dr Alexander Pupovac, Hof- und Gerichtsadvokat in Wien, ein Kandidat für den Reichsrat der Monarchie, war auf der Suche nach einem Besitz, da er mindestens 6 Hektar Grundbesitz nachweisen musste, wenn er im Reichsrat sitzen wollte. Auf einem Urlaub in Millstatt lernte er die junge Witwe des Wirtes Rainer kennen, die er schließlich heiratete. Diese Wirtstochter aus Gmünd verlor nicht nur nach sechsmonatiger Ehe ihren ersten Mann, sondern bald darauf auch ihr einziges Kind. Darum wurde sie Erbin des Rainerschen Gasthauses und der Fleischhauerei am unteren Markplatz, des Brauhauses – der gegenwärtige Lindenhof – der Hube – das gegenwärtige Hotel Alexanderhof – und der Alexanderhütte am Tschierwegernock.
Dr Pupovac hat als neuer Bürger von Millstatt mit einer seltenen Energie viel zum Aufschwung des Kurortes beigetragen. Das Rainersche Gasthaus war zwar schon vor seiner Eheschließung, wie bereits berichtet, an Hans Kahlhofer übergegangen. Dr Pupovac gilt aber als der Begründer des Hotels „Lindenhof“.
Das alte Gemäuer des Braustöckl, Mahlstöckl und Klosterstöckl stand zwar bereits, doch es war ein ödes, zum Teil verfallenes und unheimliches Gebäude, das aus der Zeit der Sankt-Georgs-Ritter stammte. Der finanzkräftige und unternehmungslustige Rechtsanwalt sorgte nun für einen radikalen Umbau dieses Südtraktes der alten Ordensburg. Die hohe, abgebröckelte Gartenmauer vor dem Haus ließ er abtragen. Der Lindenhof wurde am 15.06.1901 feierlich eröffnet. Eine eigene elektrische Anlage sorgte für die nötige Festbeleuchtung.

Millstatt war nun um ein sehr stimmungsvolles Gasthaus reicher und sehr bald füllte sich das Haus auch mit Gästen, denn Dr Pupovac ließ es an der nötigen Werbung nicht fehlen.
Es ist verständlich, dass der fremde Dr Pupovac durch seinen plötzlichen Aufstieg in Millstatt nicht gerade beliebt war. Er wollte aber die Zuneigung der Bürger dadurch gewinnen, dass er im Reichsrat eifrig den Bau der geplanten Gegendtalbahn vertrat. So wurde er ein heftiger Rivale des Bürgermeisters Daniel Kotz. Der Bahnhbau unterblieb aber auch nach dessen Tode, obwohl Dr Pupovac jetzt glaubte, er werde sein Ziel erreichen können.
Dr Pupovac setzte sich aber auch bei anderen Gelegenheiten für die Belange der Millstätter ein. So hielt er am 09.12.1906 bei einer Gemeindewählerversammlung in Millstatt einen Vortrag, mit dem er die Ausnützung des Millstätter Seebeckens als Reservoir für das von einem ausländischen Konsortium geplanten Elektrizitätswerk verwarf. Tatsächlich unterblieb der damalige Plan, die Möll und die Lieser in den Millstätter See einzuleiten und das Wasser nach einem Durchstich durch den Seerücken ober Paternion für den Antrieb einer großen elektrischen Zentrale zu verwenden. Dr Pupovac hat damals dazu beigetragen, dass unser See den Gästen als Erholungsparadies erhalten blieb.

Während des ersten Weltkrieges war der „Lindenhof“ geschlossen. Weil Dr Pupovac 1918 bereits im Alter von 52 Jahren starb, verkaufte 1921 seine Witwe das bereits berühmte Hotel mit 70 Fremdenzimmern um 3 Millionen Kronen an die „Mittella“ AG in Wien.
Diese Mittela AG, die auch die Seevilla und einige Fremdenzimmer im Stift gemietet hatte, brachte in der Folgezeit viele Gäste nach Millstatt am See.

Frau Pupovac wurde damals wegen des großartigen Geschäftes in Millstatt sehr beneidet. Wenige Jahre später ging jedoch durch die Inflation fast ihr ganzer Reichtum verloren. Sie besaß aber zum Glück noch den Alexanderhof. Sie heiratete noch ein drittes Mal und zwar den französischen Baron Tautphöus. Als die Mittella AG in Konkurs ging, wechselte auch das Hotel Lindenhof seinen Besitzer.

Dr Alfred Weiß, ein Wiener Arzt, der eine Tochter des Franz Burgstaller – Frau Anna – zur Gemahlin hatte, errichtete in Verbindung mit der Park-Villa in Millstatt eine Wasserheilanstalt, wie sie in jener Zeit von gewissen Patienten gerne aufgesucht wurde. Dr Weiß reiste im Frühjahr 1899 selbst zu bekannten Ärzten nach Wien, Graz, Budapest und Triest, um deren Patienten für eine Kur in der Millstätter Wasserheilanstalt zu interessieren.

Der Erfolg blieb nicht aus. Es kamen laufend neue Gäste nach Millstatt und durch deren lobenswertes Urteil über die Anstalt und die wunderbare Gegend wuchs ständig die Schar der Besucher.
In einem „Illustrierten Führer durch den Badeort Millstatt am See“ wurde diese Wasserheilanstalt folgend beschrieben: „Anschließend an den Park erhebt sich, umgeben von einem Garten mit schönen Anlagen, die in villenartigem Stile erbaute Anstalt. Bequeme, mit allem Komfort ausgestattete Wohnräume mit Veranden und Balkonen, ein Musikzimmer und Lesezimmer, ein Glassalon etc stehen daselbst den Gästen zur Verfügung. An das Hauptgebäude schließt sich die Badeanstalt und das Sonnenbad an, beide vollkommen modern installiert (Kabinen für Kaltwasserkuren, Duschraum für kalte, temperierte, schottische Duschen).
Zu den sonstigen Kurbehelfen gehören:
Medizinalbäder (Moor-, Sol-, Fichtennadel-, Schwefel- und Kohlensäurebäder), elektrische Bäder, Massage, Heilgymnastik und elektrische Behandlung, Diät-, Trink-, Terrain- und Freiluftkuren, Sonnenbäder.“
Nach sehr erfolgreicher Tätigkeit übertrug Dr. Weiß seine Heilanstalt einem Dr. Barasch, welcher sie noch kurz bis nach dem ersten Weltkrieg führte. Weil sich die sonnenhungrigen Gäste immer mehr in das Strandbad begaben, war das Ende der Wasserkuren gekommen und derlei Anstalten mussten ihren Betrieb einstellen. Dr. Weiß ließ sich schließlich endgültig in Wien nieder, wo er nach sehr segensreichem Wirken 1936 starb.

Die ersten Villen
Die vermögenden Familien der Großstädte liebten es vor 100 Jahren ihren Urlaub nicht in Hotels zu verbringen, sondern in Privathäusern ganze Wohnkomplexe mit eigener Küche zu mieten, wo sie meistens während des ganzen Sommers nach eigenem Gutdünken schalten und walten konnten. Ja, man baute sich an einem schönen Plätzchen sogar eine eigene Villa, ein zweites Daheim, das man manchmal sogar der Großstadtheimat vorzog. Zu einem solchen bevorzugten Plätzchen für Privatvillen war auch bald nach seiner Entdeckung unser Millstatt geworden. Die ersten Villen des Kurortes wurden daher von fremden Gästen erbaut und in ihren Mauern spielte sich manches interessante Schicksal ab. Darum soll hier von einigen dieser Villen, die ein Stück Millstätter Geschichte bedeuten, kurz berichtet werden.

Herr Sigmund Mittelbach, ein Apotheker aus Agram, suchte sich als erster in Millstatt ein schönes Plätzchen, um hier seine alten Tage in Ruhe genießen zu können. Er kaufte die alte baufällige Seebacher-Keusche am Seespitz und baute dort eine herrliche Villa mit Bad- und Bootshütte. Im kleinen Pavillon des Gartens spielte sogar eine Äolsharfe, wenn der Seewind gegen Millstatt strich. Herr Mittelbach hat auch andere Gäste für Millstatt begeistert, war im Ausschuss des Förderungsvereines tätig und hat diesen Verein durch öftere Zuwendung namhafter Beträge unterstützt.

Die Villa Mittelbach erwarb nach dem Tode ihres Erbauers, der im Stiftsfriedhof seine letzte Ruhestätte fand, Sepp Orendi, der Besitzer eines großen Teppichhauses in Wien. Seine Gemahlin, Frau Claudia Orendi, hat als bundesstaatliche Fürsorgerätin dem Österreichischen Rotem Kreuz unschätzbare Dienste erwiesen und nicht nur Kinder zur Erholung nach Millstatt geschickt, sondern in ihrem großen Bekanntenkreis auch Gäste für Millstatt geworben. Für ihr segensreiches Wirken wurde sie zur Ehrenbürgerin von Millstatt ernannt.

Reichsgraf Kammeroffsky aus Russland und dessen Gemahlin wohnten durch zwei Winter im Hause Burgstaller. Da es dem Grafen hier gefiel, kaufte er die Brüggelschusterkeusche am See und baute sich dort auf Piloten eine kleine Villa mit Pferdestall. Das gräfliche Paar führte nun in dieser Villa ein fürstliches Leben mit großem Aufwand, hielt sich eigene Diener und einen Wagen mit prächtigen Pferden. Sie bauten außerdem den Theresienhof und die Villa Mon Repos zwischen Riegenbach und Schwarzstraße.
Da diese Grafen die Spielhölle lockte, fuhr das Ehepaar einige Wochen später nach Monte Carlo, doch bald kehrte es ohne Geld wieder nach Millstatt zurück. Der Graf verkaufte nun seine Villa am See Herrn Schuster, dem Güterdirektor des Grafen Rothschild. Da dieser Mann für seine vielköpfige Familie aber ein größeres Haus benötigte, wurde diese Villa abgetragen und Herr Direktor Schuster baute dort eine große Villa mit einer schönen Auffahrt, mit Pferdestallungen, Wagenschuppen und großem Garten. Er kaufte auch das alte, bereits verfallene Klotzhaus, das einstige Jesuitenspital und baute es für seine Dienerschaft aus.Die ehemalige Villa Kammeroffsky, die spätere Villa Schuster, die schließlich den Namen Hubertusschlössl erhielt, erbte Frau Verdin, die das Schlössl der Kommunengemeinschaft verkaufte.
Nach dem Verkauf seiner Villa am See, kehrte Graf Kammeroffsky nach Russland zurück, wo er eine Gouverneursstelle erhielt. Die Gräfin aber vermietete nun die beiden anderen Häuser in Millstatt an Sommergäste und führte von den Einnahmen ein bescheidenes Dasein. Später kam auch der Graf wieder nach Millstatt zurück. Beide fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

Ein Ehepaar Ofenheimer aus Wien baute sich im Osten des Marktes oberhalb der Klotzlende 1880 eine große Villa – die gegenwärtige Villa Margarethe der Familie Piechl-Senigl. Hier führte Frau Ofenheimer einen sehr komfortablen Haushalt, während ihr Gemahl als italienischer Holzhändler en gros fast immer auf Geschäftsreisen war und oft in Wien weilte. Als Herr Ofenheimer wieder einmal von einer Geschäftsreise nach Millstatt zurückkehrte, eröffnete er seiner Frau, er hätte größere geschäftliche Verluste gehabt und müsse deshalb die schöne Villa in Millstatt verkaufen – Dr. Oskar von Luschan wurde der neue Besitzer dieser Villa.
Wegen Unstimmigkeiten in der Ehe ließ sich Frau Ofenheimer in Wien von ihrem Mann scheiden und dieser überließ ihr die Hälfte des Erlöses für die Millstätter Villa. Frau Ofenheimer blieb nun weiterhin in Millstatt und lernte hier im folgenden Sommer den Wiener Glasfabrikanten Lobmeier, einen älteren Witwer, kennen. Gemeinsam bauten sie die wunderschöne und sehr komfortable Villa „Carina“ inmitten eines großen Gartens zwischen Riegenbach und Schwarzstraße und boten 19 Fremdenzimmer den Gästen an. Diese Villa wechselte später mehrmals den Besitzer und gehört heute der Familie Koch.

Die Familie Luschan kam 1875 nach Millstatt, wohnte zuerst im Haus Burgstaller, später im Gasthof Trebsche. Frau Christine Luschan, die in einer Familiengruft in Millstatt ruht, hinterließ zwei Söhne, den berühmten Archäologen, Prof. Dr. Felix Luschan, der in Berlin lebte, Forschungsreisen in den Vorderen Orient unternahm und im Sommer immer wieder sein geliebtes Millstatt aufsuchte und Dr. Oskar Luschan, der sich als Notar für immer in Millstatt niederließ und die Villa Ofenheimer kaufte. Prof. Dr. Felix Luschan aber erbaute sich auf der Tratte unter dem Hohen Kreuz eine Villa, die 1961 im Zuge der Straßenverbreiterung abgetragen werden musste.

Der k.u.k. Notar Oskar Ritter von Luschan war ein großer Förderer der Millstätter Schule und fungierte längere Zeit als Ortsschulratsobmann. Er war auch ein großer Freund und Wohltäter der Armen, denen er sogar unentgeltlich ein Haus überließ. Ebenso unterstützte er immer wieder die Vereine des Ortes.
Oskar Ritter von Luschan wurde für seine großen Verdienste, die er sich durch seinen Wohltätigkeitssinn gegenüber den Armen des Ortes, denen er durch namhafte Spenden und durch Überlassung seines Hauses Nr. 43 in der Überfuhrgasse ein gütiger Helfer war und für die Zuwendung namhafte Beträge an die Schule und deren Suppenanstalt, sowie an Feuerwehr und Bürgergarde am 02.01.1900 zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Millstatt ernannt.

Um 1880 wurde in Millstatt viel gebaut, da man immer mehr Unterkünfte für die Gäste brauchte. Damals entstanden außer den genannten Häusern noch die Villa des Professor Streintz aus Graz an Stelle der alten Förgkeusche, die Villa des Univ Prof Finger (Villa im Bärenfeld, heute North-Villa), die Villa Litzelhof neben dem Marienhof und die Villa Cantor am südlichen Ufer in Großegg, erbaut vom Wiener Bankier Theodor Cantor. Später baute noch Finanzrat Adolf Schwarz, der Direktor der Esterhazy-Güter im Burgenland, eine sehr schöne Villa am Rande des Hoffeldes. In der Folgezeit wurden noch weitere Villen erbaut, denn der Gästestrom nach Millstatt schwoll von Jahr zu Jahr an. Auch die alten Häuser wurden ausgebessert, für Fremdenwohnungen hergerichtet und mit Küchen an die Gäste vermietet. Millstatt wurde in ganz kurzer Zeit ein Schmuckkästchen seltener Art, deren Zahl der Gästezimmer rasch zunahm. Mit Erlass der k.u.k. Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau vom 04.02.1888 wurde die Großgemeinde Millstatt in die Gemeinden Millstatt und Obermillstatt getrennt.

Die neue Gemeinde hebt den Fremdenverkehr
Die Gemeindeväter der nunmehr kleineren Gemeinde Millstatt am See waren vom Anbeginn an bemüht, den Fremdenverkehr in ihrem Wirkungsbereich in jeder Beziehung zu fördern, da ja das freie Millstatt durch diesen Wirtschaftsfaktor einer neuen und vielversprechenden Zukunft entgegenging. Waren es doch fast immer die gleichen Männer, die auf privater Ebene die Initiative für den Ausbau des Fremdenverkehrs ergriffen, die im Förderungsverein dafür sorgten, dass sich die Gäste in Millstatt wohl fühlten und die nun auch in der Gemeindestube Beschlüsse fassten, die der positiven Entwicklung einer neuen Zeit dienten. An die Spitze sei hier nun ein Beschluss des Gemeindeausschusses vom 28.11.1895 gesetzt, der erkennen lässt, mit welch objektivem Ernst die Gemeinderäte um die Hebung des Fremdenverkehrs bemüht waren.
Über das Ansuchen der k.u.k. Forst-Domäne, um die Verleihung einer Gasthaus-Konzession in dem Haus Nr. 1, Stiftsgebäude in Millstatt, wird nach Abtreten derjenigen Ausschussmitglieder, welche selbst Wirte sind und nach Eintritt der hiezu geladenen Ersatzmänner wie folgt beschlossen:
Der Gemeindeausschuss von Millstatt muss sich entschieden gegen die Verleihung einer Gasthaus-Konzession, welche im Stiftsgebäude in Millstatt ausgeübt werden soll, aussprechen, und zwar aus nachstehenden Gründen:
Millstatt hat 519 Einwohner und derzeit 13 Gasthäuser. Rechnet man von den 519 Einwohnern die Hälfte Frauen ab, so bleiben 260. Werden hievon die nicht das Gasthaus besuchenden Kinder und andere männliche Personen mit 50% berechnet, so bleiben 130 Personen, denen 13 Gasthäuser zur Verfügung stehen. Daher kommt auf je 10 Personen 1 Gasthaus, eine Zahl, die nicht nur allein geeignet ist, den bestehenden Bedürfnissen vollauf zu genügen, sondern vielmehr den vom Ausschuss gehegten Wunsch, in Zukunft derlei Konzessionen eher zu reduzieren, anstatt zu vermehren, gerechtfertigen dürfte.
In der Folgezeit wurden weitere Beschlüsse gefasst, die einer steten Aufwärtsentwicklung des Fremdenverkehrs dienten:
01.01.1896:
Die Brunnstube am Marktplatz ist abzutragen. Die gegenwärtige Statue wäre dem hiesigen Hauptpfarrer mit der Bitte auszufolgen, dieselbe an einem passenden Orte anzubringen.
01.01.1896:
Das Herumlaufen der Hühner, ebenso wie das Weiden der Schweine wird im Markt Millstatt untersagt.
14.08.1896:
Ein Gesuch des Herrn Dr. Alfred Weiß, praktischer Arzt in Millstatt, um unentgeltliche Überlassung der Wasserrechte für eine zu errichtende Wasserheilanstalt wird bewilligt.
03.05.1901:
Während der Sommersaison ist keine Tanzmusik zu dulden.
09.05.1901:
Die elektrische Beleuchtung wird bis zur Villa Kern verlängert.
17.06.1901:
Zur Anschaffung der nötigen Geräte für das Bespritzen der Wege und Plätze während der Badesaison werden 300 Kronen bewilligt.
17.06.1901:
Der Kehrricht darf ab sofort nur beim Zopfenkopf in den See geworfen werden.
01.10.1901:
Der Bürgermeister erhält vom Gemeindeausschuss den Auftrag, bei der Südbahndirektion zu erwirken, dass der Bahnhof Spittal in „Spittal-Millstatt am See“ abgeändert werde.
03.12.1901:
Die Aufstellung mehrerer elektrischer Lampen zum Zwecke der öffentlichen Beleuchtung wurde bewilligt.
18.12.1903:
Die der Kommunenverwaltung gehörende Promenadenanlage will die Marktgemeinde Millstatt auf 5 Jahre um den jährlichen Pachtbetrag von 1500 Kronen in Pacht nehmen.
03.04.1904:
An die k.u.k. Domänenverwaltung wird die Bitte gerichtet, den Kreuzgang des Stiftes für die Gäste offen zu halten.
28.03.1905:
In einer Gemeindeausschuss-Sitzung beschlossen die Gemeindeväter von Millstatt, an 8 Herren, die sich bereits durch viele Jahre um die Entwicklung des Fremdenverkehrs besondere Verdienste erworben hatten, das Ehrenbürgerrecht der Marktgemeinde Millstatt zu verleihen:
Herrn Dr. Michael Hirschmann, k.u.k. Oberlandesgerichtsrat in Graz,
Herrn Johann Ritty, k.u.k. Kanzlei-Obervorstand in Graz, wegen ihres besonders wohlwollenden Entgegenkommens gegenüber den hiesigen Bewohnern und wegen ihrer fortwährend bewiesenen Anhänglichkeit an unserem Ort und wegen des widerholt uns ehrenden Besuches.
Herrn Josef Jarisch, k.u.k. Forstrat in Villach, wegen seines zuvorkommenden und liebenswürdigen Benehmens gegenüber der hiesigen Bevölkerung, wegen des längeren und uneigennützigen Wirkens als Obmann des Ortsschulrates und Förderungsvereines, wodurch sich derselbe die Liebe und Achtung aller Bewohner erworben hat.

Herrn Josef Malfer, Großgrundbesitzer in Auer, Südtirol, wegen der Anhänglichkeit an unseren Ort, welchen er durch 27 Jahre besuchte.
Herrn Sigmund Mittelbach, Villenbesitzer in Millstatt am See, wegen der vielen Verdienste um die Hebung des Ortes, sowie wegen seiner Niederlassung und seines ständigen Aufenthaltes von mehr als 25 Jahren in Millstatt.

Herrn Louis Szenes, Kaufmann in Wien, wegen der großen Verdienste, die derselbe um die Hebung des Ortes Millstatt erworben hat, sowie wegen der wiederholten Bemühungen für den Förderungsverein.
Herrn Daniel Kotz, Bürgermeister der Marktgemeinde Millstatt, wegen seiner vielen und unschätzbaren Verdienste als Vertreter der Gemeinde, des Förderungsvereines, des Straßenbauausschusses und insbesondere wegen der Hebung des Ortes und Fremdenverkehrs, wegen der rastlosen Betätigung und Mühewaltung bei der im Jahr 1904 eingetretenen Hochwasserkatastrophe, wodurch dem Orte eine entsprechende Unterstützung aus dem Notstandsfonds zufloß.

Herrn Franz Bacher, Villenbesitzer in Millstatt, wegen der Verdienste um das Wohl der Gemeinde, die derselbe durch 33 Jahre vertreten hat.
07.05.1905:
Anlässlich einer würdigen Schillerfeier am Kohlgrieß wurde eine Schillereiche gepflanzt und der alte Kohlgrieß erhielt den Namen Schillerstrand.
01.03.1906:
Millstatt wird sich an einer Fremdenverkehrsausstellung in London beteiligen.
26.03.1907:
In Millstatt habe eine Revision der Wege zu erfolgen, was für die Sommerfrische sehr wichtig sei. Der Marktbrunnen habe ein Gitter zu erhalten, damit er nicht mehr als Viehtränke verwendet werden kann.
07.11.1908:
Man will an die k.u.k. Domänen-Verwaltung herantreten, den im Stift befindlichen Rittersaal auf Jahre hinaus zu mieten, ihn herzurichten und dort Veranstaltungen für die Gäste durchzuführen. Als Miete werden 200 Kronen jährlich geboten.
21.02.1910:
Die Einführung des Personentransportes mit Autos von Spittal/Drau nach Millstatt werde auf das freudigste begrüßt, jedoch vom Standpunkt der Sicherheit und Straßenpolizei auf könne dies nicht befürwortet werden, da die Landesstraße von Seebach bis Millstatt sehr eng und sich in schlechtem Zustand befinde. Daher sei zu befürchten, dass öfters Unglücksfälle vorkommen könnten.
Im Jahre 1910 schickte Millstatt 50000 Prospekte zur großen Jagdausstellung nach Wien, um dort weitere Gäste zu werben. Ab 1910 wurde ein Gärtner ganzjährig zur Pflege der Parkanlagen aufgenommen.
11.03.1911:
Am Schillerstrand wurde eine Landungsbrücke für Motorboote errichtet.
Alle Anstrengungen der Gemeinde, des Förderungsvereines und einzelner privater Personen konnten es nicht verhindern, dass während des ersten Weltkrieges der Fremdenverkehr in Millstatt fast gänzlich versiegte. 1916 klagte der Gemeindeausschuss: „wir haben keine Gäste und daher auch keine Einnahmen mehr“.
Da aber doch noch einzelne Erholungsbedürftige auch während des Krieges dem schönen Millstatt die Treue hielten, beschloss man am 03.05.1917, in mehreren Tagesblättern zu verlautbaren, dass Millstatt keine Sommergäste aufnehmen könne, weil für die notwendige Verpflegung keine Gewähr vorhanden sei.
Im Frühjahr 1918 kamen wieder einige Gästeanfragen. Nachdem Kärnten nicht mehr Kriegsgebiet sei, dürfte ein größerer Fremdenzug erfolgen – so hofften damals die Gemeindeväter. Doch in der Verpflegung, vornehmlich in der Milch- und Butterversorgung dürfte es große Schwierigkeiten geben. Darum wurde den anfragenden Gästen mitgeteilt, betreffend die Einquartierung der Fremden liegen keine Hindernisse vor, doch bezüglich der Verpflegung könne keine Gewähr geboten werden.

Aktivurlaub in Millstatt
Millstatt hat in den letzten Jahrzehnten keine Kosten gescheut, um seinen Gästen ein gepflegtes Niveau zu bieten, damit sie sich hier wirklich als Gäste fühlen können. Weil den Menschen des Computerzeitalters der früher übliche passive Erholungsurlaub nicht mehr genügte, um an Leib und Seele aufzutanken, raten Ärzte und Psychologen eher zu einem Urlaub mit Aktivprogramm. Diesen Forderungen versucht das vielfältige Urlaubsangebot von Millstatt entgegenzukommen. Die Fremdenverkehrsbetriebe in der Gemeinde sorgen dafür, dass sich hier der Gast den Urlaub nach seinem eigenen Geschmack verbunden mit Sport gestalten kann.
Das Wassersportzentrum Millstatt ist Gründungsmitglied der Vereinigung Österreichischer Yachtsport- und Windsurfschulen. Hier kann man neben dem Baden in den Strandbädern von Millstatt, Pesenthein und Dellach dem Wassersport in allen Variationen frönen. In Millstatt werden sogar nationale und internationale Schwimm-, Turm- und Kunstsprungwettbewerbe sowie Segelregatten ausgetragen. Sehr beliebt sind in Millstatt die Wasserschischulen und die einwöchigen Segelkurse zur Erlangung des Segelpasses. Nach zweiwöchiger Kursdauer kann der ÖSV-Segelführerschein A erworben werden. Nach drei Wochen kann man sogar den DSV-Segelführerschein A erlangen. Ferner kann man sich an Perfektions- und Katamarankursen für schnelle offene Segelboote mit Doppelrumpf beteiligen. Für das Windsurfing gibt es hier Kurse in Theorie und Praxis zur Erlangung des international anerkannten Segel-Surf-Grundscheines und des DSV-Segel-Surf-Scheines. Viel Spaß macht das Fallschirmfliegen im Schlepptau eines Motorbootes.
Auf dem Millstätter See ist Motorbootsperre. Seerundfahrten mit Motortaxi oder Linienschiffen sind natürlich möglich.

Das Wasserparadies Millstatt (Hallen- und Freibad) kann mit der Millstätter See Inklusive-Card gratis besucht werden. Im Hallenbad befindet sich eine moderne Saunaanlage mit Abteilungen für Schönheitsbäder, Massagen und Fußpflege. Tennisplätze, Miniaturgolf, automatische Kegelbahnen und das Reitwanderdorf Sappl stehen für weiteren Urlaubssport zur Verfügung. Seit 1997 steht ein moderner, landschaftlich idyllisch gelegener Golfplatz (18 hole) in Laubendorf, welcher in die Nachbargemeinde Seeboden hineinreicht, zur Verfügung. Die Destination Millstätter See bietet ferner ein schönes Wanderprogramm, denn die Berge rund um den See locken die Gäste auf die aussichtsreichen Gipfel. Von Juni bis September werden Wanderungen mit geschulten Wanderführern auf die Oberkärntner Nockberge veranstaltet, wobei die Gäste Auskünfte über die umliegende Bergwelt und die Entstehung der wechselvollen, einzigartigen Landschaft, über die Alm- und Forstwirtschaft, sowie über den Wildbestand und die Flora der Nockberge erhalten. Bei den Bergwanderungen wird in den Almhütten eingekehrt, wo die Gäste bei einer zünftigen Brettljause auch manche „Hüttengaudi“ erleben können, wie man das ungezwungene Lustigsein auf den Kärntner Almen bezeichnet.
Den kleinen Gästen bietet Millstatt ein eigenes Sommerprogramm an, wie Gästekindergarten, Märchenaufführungen, Schwimm-, Surf- und Tauchkurse, u.v.m.
In Millstatt wird den Gästen im Sommerhalbjahr eine reiche Palette von Veranstaltungen geboten, so z. B. Live-Konzerte, Ausstellungen, Kurkonzerte, Nachtwasserski-Shows, klassische Musik im Rahmen der Musikwochen Millstatt, Volksfeste, das „Kaiserfest“, Abendrundfahrten der Millstätter See Schifffahrt, "nightwalks" durch Millstatt und gesellige Cafés und Restaurants.

EU-Wahlen 2014

Termin: 25. Mai 2014

Kundmachung über die Auflage des Wählerverzeichnisses zur EU-Wahl 2014

Kundmachung EU-Wahlen 2014

Informationen zur Wahlkarte

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Quelle

1. Kärntner Badehaus Millstätter See
www.badehaus-millstaettersee.at

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