Sie sind hier: Startseite / Bürgerservice / News / Bürgermeister

Bürgermeister

Bürgeremister Josef Pleikner

Bgm.. Pleikner Josef jun.
E-Mail:
buergermeister@millstatt.at
Adresse: Marktplatz 8, 9872 Millstatt
örtliche Lage: Rathaus, 1. Stock
Telefon: +43 (0)4766 2021-23
Fax: + 43 (0)4766 2021-20
Parteienverkehr: MO - FR 09 bis 12 Uhr


Um mögliche Wartezeiten zu vermeiden, ist eine telefonische Voranmeldung unter +43 (0)4766 2021-27 empfehlenswert.

Vertretung:
Vzbgm. Heribert Dertnig
Vzbgm. Florian Maier

Öffentlicher Brief:

Stolz auf Millstatt

Gemeinderat investierte maßgeblich in Lebensqualität und kommunale Infrastrukturprojekte

In den letzten sechs Jahren haben sich Gemeindrat und Vorstand besonders um die Verbesserung der Lebensqualität für die Millstätter BürgerInnen engagiert und damit auch in der Außenwahrnehmung, wie sowohl BürgerInnen als auch Gäste bestätigen, ein besonders reizvolles Bild für Millstatt entwickelt.

Neben der Modernisierung der kommunalen Infrastruktur als öffentliche Basiseinrichtungen für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Millstatt wurden insbesondere mit Investitionen in die Ortsgestaltung unserer Marktgemeinde viele Maßnahmen zur Verschönerung und Attraktivierung von Millstatt geleistet.

Nach einem Maßnahmenkonzept konnten sukzessive viele, für das Gemeinwohl wichtige Maßnahmen am öffentlichen Gut, wie Verbesserungen an der Straßenbeleuchtung, Teilsanierungen von Wegen und Straßen, Erweiterungen von Blumen-Ensembles, Verbesserungen an der öffentlichen Möblierung (Bänke, Beschilderung, etc.), realisiert werden.

Heute kann  mit Stolz darauf Rückblick genommen werden, dass es dem Gemeinderat in den letzten sechs Jahren trotz angespannter Budgetlage sehr gut gelungen ist neben vielen kleinen Projekten die Steuermittel auch zielorientiert  für nachhaltig wirksame Großprojekte in die kommunale Infrastruktur für die Marktgemeinde Millstatt effektiv investiert zu haben.

Sanierung der Gemeindestraßen und öffentliche Sicherheit als Schwerpunktsetzung

Der größte Anteil der Haushaltsmittel wurde - ganz im Sinne der Verkehrssicherheit - in die Verbesserung und Sanierung der Straßen investiert. Als besonders herausragende Maßnahme können dabei die Neuanlage der Laubendorferstraße sowie die Straße in den Ortsteil Öttern-Schwaigerschaft  bis zur Mautstelle Millstätter Alpe, mit einen Investitionsvolumen von ~ 1.828.000 € angeführt werden.

Zur Vorsorge der öffentlichen Sicherheit wurde in die Erneuerung des Fuhrparks und einer zeitgemäßen Schutzausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren investiert. Darüber hinaus wurde den Feuerwehren in den vergangenen sechs Jahren ein Budgetrahmen von ~ 150.000 € bereitgestellt.

Im Sektor öffentliche Sicherheit und zum Schutz der Bevölkerung vor Elementarereignissen konnte im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung ein mehrjähriges Schutzprogramm umgesetzt werden. Besonders hervorzuheben ist dabei die Verbauungsmaßnahme am Tschierwegerbach, die sich mit einer Summe von ~ 1,9 Mill € in den nächsten Jahren niederschlagen wird.

Das subjektive Sicherheitsgefühl der Millstätter Bevölkerung konnte durch die nachhaltige Absicherung des örtlichen Polizeiposten in der Volksbank Oberkärnten nachgekommen werden. Nach  einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates wurden mit der Volksbank intensive Verhandlungsgespräche geführt und damit die im Raum stehende Schließung unseres Polizeistandortes erfolgreich abgewehrt. 

Investitionen in Sport, Freizeit, Vereine und Bildung; Zukunftsfelder für unsere jungen Generationen.

Für die Förderung und Entwicklung der lokalen Sportanlagen und innerregionalen Freizeitinfrastruktur wurden beachtliche Investitionssummen   aufgebracht. Schwerpunktmaßnahmen, wie die Errichtung und Beleuchtung des überregionalen Radweges, können als wegweisende Projekte bezeichnet werden, die sowohl die sanfte Mobilität der heimischen Bevölkerung verbessern als auch erhebliche Frequenz- und Attraktivitätsfaktoren für unsere touristische Leitentwicklung am Millstättersee darstellen.

Der kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Verpflichtung zur Förderung von Bildung und Erziehung, insbesondere als Lebensgrundlage für die jungen MillstätterInnen, sind die Gemeindeorgane mehrfach nachgekommen. Wesentlich zu nennen ist hier die Sanierung und Erweiterung des Kindergarten Obermillstatt um einen zusätzlichen Gruppenraum. Durch geschicktes Verhandeln mit der Volksbank Oberkärnten konnte diese überzeugt werden, dass der Errichtung von Räumlichkeiten für die Kindergruppe Millstatt gegenüber anderen Verwendungszwecken der Vorzug eingeräumt werden konnte. Ebenso wurde die Kindernachmittagsbetreuung eingeführt, die aus der Volksschule in die Wohnung im ehemaligen Lehrerwohnhaus übersiedelt ist. Somit konnte das  Betreuungsangebot für die Millstätter Familien insgesamt qualitativ erheblich verbessert werden.

Bei den beiden Volksschulen wurde die seit langem fällige Wärmeisolierung und damit verbunden die farbliche Gestaltung der beiden Gebäudefassaden vorgenommen und  das Lehrerwohnhaus an die Heizungsanlage angeschlossen. Dieses Maßnahmenpaket umfasste ein Investitionsvolumen von immerhin rund 510.000 €. Großes Augenmerk wurde auch darauf gelegt, dass der Musikschule Millstatt/Obermillstatt ein reibungsloser Schulbetrieb ermöglicht wurde. Darüber hinaus konnte  die Musikschule laufend mit Instrumenten und Unterrichtsmaterialen ausgestattet werden wie beispielsweise eine Bassklarinette, ein Klavier, ein Marimbaphon etc.

Die örtlichen Sportvereine und Dorfgemeinschaften wurden ebenfalls in ihrer Arbeit und Vereinstätigkeit bestens unterstützt. Zu nennen wäre hierbei die Sanierung/Einbau einer Bewässerungsanlage im Sportplatz Obermillstatt, die Errichtung einer Stocksportanlage und der Ankauf des Tennishauses Obermillstatt. Bei der Einkleidung von Trachten für die Jugendmusik Millstätter Berg hat sich die Gemeinde mit ~ 16.000 € ebenfalls beteiligt.

Im Rahmen der Gestaltung des neuen Parkplatzes mit WC-Anlagen wurde darauf geachtet, dass weiterhin die Flächen für den Skater- und Kinderspielplatz zur Verfügung stehen. Um dies gewährleisten zu können wurden Grundflächen angekauft. Dadurch konnte im schattigen Bereich des Parks ein attraktiver Kinderspielplatz eingerichtet werden.

Kontinuierliche Ortsgestaltung und Entwicklungsinitiativen für Millstatt

Ortsgestaltung und kulturhistorische Identität unserer, an kulturellen Schätzen reichen Gemeinde, stellen zwei  grundlegende und wesentliche kommunalpolitische Gestaltungs- und Entwicklungsgebereiche dar. Die Neugestaltung des Georgsritterplatzes legt den  Grundstein für die Konzeption der Orteinfahrt von Millstatt sowie den Neubau der Bundesstraße mit den integrierten Geh- und Radwegen. Im Wissen um die Bedeutung einer funktionalen und attraktiven Gestaltung der historischer Ortskerne als soziale Treffpunkte und Foren für die BürgerInnen, Gäste und Besucher von Millstatt konnten in gemeinsamer Anstrengung des Gemeinderates und Vorstandes bedeutende Gestaltungsmaßnahmen, insbesondere mit der Errichtung des Bereiches um das reizvolle Ensemble des Stiftes Millstatt erzielt werden.

Durch die Neugestaltung des Matzelsdorfer Platzes, der Errichtung eines neues Bildstockes sowie einer alten Mühle wurde Matzelsdorf wesentlich attraktiver. Für diese Erneuerungen wurden Beiträge von Seiten der Gemeinde bereitgestellt. Wesentlich wurden diese Projekte jedoch durch das intensive Engagement der DG Matzelsdorf getragen. Mit der Sanierung des Gemeindehauses in Obermillstatt wurde nicht nur das Ortsbild deutlich verschönert. Das Gebäude konnte den  zahlreichen ansässigen Vereine zur weiteren Benützung bereitgestellt werden, wodurch die Gemeinde das  vitale Vereinsleben unterstützt. 

Bekenntnis zum kulturhistorischen Erbe von Millstatt

Durch die Gründung der Kulturinitiative Millstatt (KIM) wurden die Kulturagenden dem Verein verantwortungsvoll übertragen. Die Marktgemeinde Millstatt  unterstützte die KIM im Rahmen ihrer Veranstaltungen und Ausstellungen mit einer Subventionssumme in der Höhe von ~ 50.000 € und bekennt sich damit zu ihrer kulturhistorischen Verantwortung.

Die seit fünfzehn Jahren durchgeführte Initiative der Dante Alighieri konnte auch in den vergangen Jahren von Seiten der Gemeinde unterstützt werden; zu nennen wären die vielen Künstler, die im Rahmen der „mille statuae“  im gesamten Ortsgebiet ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben.

Die Musikwochen Millstatt sind aus dem Veranstaltungskalender des Landes Kärnten und Millstatts nicht mehr wegzudenken. Durch die finanzielle Unterstützung von Seiten der Gemeinde in den letzten Jahren konnte neben dem künstlerisch hochwertigen Programm als besonderer Höhepunkt ein Musikwerk zu Ehren des Heiligen Domitian  sowie das Gitarrenfestival Millstatt mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht werden. In gemeinsamer Anstrengung mit dem Land Kärnten und einer Sponsorenvereinbarung mit der Raiffeisenkasse Millstättersee konnte  die finanzielle Belastung ausgeglichen werden.

Die Marktgemeinde Millstatt bekannte sich zu einer Renovierung des Stiftmuseums in Form eines modernen Museums, in dem die reiche Geschichte Millstatts zeitgemäß dokumentiert und der interessierten Bevölkerung sowie auch unseren Gästen anspruchsvoll präsentiert wird.

Das in der alten Volksschule Obermillstatt neu formierte Heimatmuseum hat durch die verschiedenen themenbezogenen Ausstellungen – wie beispielsweise „100 Jahre Kriegerverein Obermillstatt“ sowie auch im Rahmen von diversen Vorträgen und Lesungen einen wesentlichen bildungspolitischen Beitrag für alle Kunst- und Kulturinteressierten geleistet. Die Marktgemeinde Millstatt hat in den letzten Jahren  bewusst die Entwicklung dieser beiden Musen unterstützt und gefördert.  

Eine einmalige Chance zur Würdigung und Stärkung der kulturhistorischen Identität von Millstatt bietet die Landesausstellung „wasser.reich“. In Umsetzung der Konzeption dieses breitenwirksamen, kulturtouristischen Projektes wurden Infrastrukturmaßnahmen mit nachhaltiger Attraktivierungswirkung für Millstatt, wie beispielweise die Errichtung des Klangschluchtweges, H2O-Höhenweg und Almbrunnweg ebenso realisiert, wie viele interessante kulturelle und gesellschaftliche Themenveranstaltungen.

Zusammenarbeit und Entwicklung über die Gemeindegrenzen hinaus, stärkt die Zukunftschancen aller Gemeinden in der Region

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Millstatt ist sich der Verantwortung für die regionale Entwicklungszusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden bewusst. Die Zielfelder einer Zusammenarbeit der Regionsgemeinden sind vielfältiger Natur. Unseren finanziellen Beiträgen zu den standortstärkenden Großprojekten wie die Sanierung des Ski- und Freizeitgebietes Goldeck und die Errichtung einer Mehrzweckhalle in Radenthein, stehen im Gegenzug auch beachtliche Finanzierungszuschüsse der anderen Regionsgemeinden für Projekte in unserer Marktgemeinde entgegen, wie beispielsweise für  unser touristisches Zukunftsprojekt „Pier One“, wofür die Marktgemeinde Millstatt ~500.000 € erhält. 

In Anbetracht dieser positiven Bilanz der vergangenen sechs Jahre bedanke ich mich bei dem Gemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Ihr Bürgermeister

Josef Pleikner