Geschichte

Im Auftrag der Marktgemeinde Millstatt, erfolgte die Fertigstellung und Erföffnung des Kur und Kongresshauses, das die Marktgemeinde des an Stelle des von ihr angekauften Hotels Kahlhofer erbauen ließ. Nach den Plänen des Architekten Dr. Kurt Moritz enstand hier ein großartiges Kulturzentrum mit einem neuen Marktplatz. 
Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 18 Millionen Schilling. Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel, Zuschüsse der Kärntner Landesregierung so wie langfristige Kredite. Dem repräsentativen Bau mit seiner dem Renaissancestil nachempfundenen Fassade ist im Erdgeschoss eine freundliche Loggia vorgelagert, wie mann sie in ähnlicher Art im Ordensschloss vorfindet.
Mit der Errichtung des Kongresshauses ist es in Millstatt gelungen, durch verschiedene Tagungen und Kongresse die Vor- und Nachsaison zu beleben, den Gästen eine gehobene kulturelle Betreuung zu bieten und für die wenigen Schlechtwettertage sinnvolle Einrichtungen zu schaffen. Das Kur- und Kongrsshaus hat eine überörtliche Funktion erhalten, weil am Millstättersee qualitätsvolle Einrichtungen für diese berechtigten Ansprüche der Gäste fehlten. Millstatt besitzt nun viele Voraussetzungen, um wieder ein kulturelles Zentrum des Kärntner Oberlandes zu werden und somit eine Renaissance in des Wortes wahrstem Sinne zu erleben.