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Millstatt im Sommer

Strandpromenade mit Blick auf die Stiftskirche
Strandpromenade mit Blick auf die Stiftskirche

Verbinden Sie Natur und Kultur in Millstatt am Millstätter See

Warum in die Ferne schweifen? Fahren Sie doch zur Abwechslung einmal in eine Ferienregion, in der Sie sich inmitten einer wald- und wasserreichen Landschaft mit Heilklima herrlich erholen können.

Die Nockberge rund um dem Millstätter See sind wie geschaffen für einen Aktiv-Urlaub: 50 Kilometer markierte Wanderwege im Gemeindegebiet von Millstatt laden die Freunde kurzer oder langer, auf alle Fälle aber gefahrloser Bergwanderungen ein,  etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Vom See aus sucht man die Bergriesen in unmittelbarer Umgebung vergebens. Dafür hat man ein Panorama von abgerundeten Kuppen vor sich, eine „Hochhügel-Region“, die über die 2000-Meter-Grenze hinausreicht, wo die Gefahren noch merkbar geringer sind als im Hochgebirge. Bedeckt ist alles von Wiesen, Feldern und Wäldern und bekrönt von einer Almregion. Die richtige Landschaft, um in sich „Einzugehen“. Man braucht  dafür nicht im Training zu sein. Man kann mit Spaziergängen beginnen und sie zu Tagestouren ausdehnen. Kinder haben Abwechslung durch Almhütten – teilweise mit Sennerei - , Tiere und Steine, die man finden kann, die Erwachsenen erfreuen sich eher an der Landschaft und der Vielfalt an Blumen und Pflanzen. Für Gesundheitsbewusste gibt es den Biotrainings-Kneipp-Wanderweg in Obermillstatt.

Wer es aber etwas gemütlicher liebt, kann mit einem Schiff der Millstätter See-Schifffahrtsgesellschaft eine Rundfahrt am 12 km langen und 1,5 km breiten und bis zu 148 m tiefen See unternehmen. Auch Sportler kommen in Millstatt voll auf ihre Rechnung: Sämtliche Wassersportarten, Angeln, Reiten, Tennis, Mountainbiken, Beachvolleyball, ein Gesundheitsweg begeistern die Sportfreunde.

Auf dem sonnigen Hochplateau, direkt über dem Millstätter See, liegt der 18-Loch-Golfplatz. Umrahmt von einer traumhaften Landschaft bietet er atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Berg- und Seewelt.

Der romantische Ort lädt zu einem Bummel ein. Millstatt wuchs Ende des 19. Jahrhunderts zu einem blühenden „Sommerfrische-Ort“ heran. 1879 wurde die erste Villa erbaut, seither änderte sich das Bild des stillen „Fischerdorfes“ besonders im Bereich der Architektur. Viele Adelige aus dem Kaiserreich Österreich ließen hier Ihren Sommersitz erbauen. Diese Villen aus der Gründerzeit, die heute das Ortsbild von Millstatt prägen, sind durch Tafeln an den Häusern gekennzeichnet und im Millstätter Villen-Wegweiser beschrieben.

Ebenfalls empfiehlt sich beim Bummel durch den Ort entlang des Millstätter Statuenweges „Mille Statuae“ die vielen Statuen bekannter Künstler zu besichtigen. In den Sommermonaten werden immer wieder Kunstausstellungen im Kongresshaus Millstatt, sowie im „Rittersaal“ gezeigt.

Das malerische Stift entführt Sie in die Vergangenheit: Die Stiftskirche mit dem bekannten Weltgerichtsfresko und den Gonzaga-Truhen, dem anschließenden Kreuzgang aus dem 12. Jhdt., sowie dem ehemaligen Benediktinerstift, das über die Jahrhunderte geistiger und kultureller Mittelpunkt Oberkärntens war. Heute ist es eines der bedeutendsten Denkmäler romanischer Baukunst in Kärnten.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, denn empfiehlt sich der Besuch des Stiftsmuseums Millstatt oder des Heimatmuseums in Obermillstatt. Das Stiftsmuseum bietet eine Dokumentation der Geschichte Millstatts, angefangen mit der frühesten Siedlungstätigkeit in der Jungsteinzeit, mit zahlreichen Kunstwerken aus der römischen und der frühchristlichen Periode, sowie aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Zu sehen ist auch ein Kerkerraum aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Kritzelinschriften von Gefangenen. Weiters gibt es eine Abteilung für Geologie und Mineralogie mit seltenen Mineralien, die im Kärntner Oberland gefunden wurden.

Das Heimatmuseum Millstatt-Obermillstatt in der ehemaligen Volksschule von Obermillstatt zeigt Exponate zum Thema „Fremdenverkehr – Handwerk – Volkstum“. 

Doch unvergesslich wird der Urlaub in Millstatt durch die rauschenden Feste – wie z.B. dem Kaiserfest im August, den vielen Highlights in Musik, Kunst und Sport – z.B. der Musikwochen Millstatt, dem Kunstforum Millstatt, dem Fest des Nockalm-Quintettes u.v.m.