Zu den ersten Anzeichen der allmählichen Loslösung vom Stift und einer ansatzweisen Selbstverwaltung gehörte ein Marktsiegel, dessen Verwendung an einem Dokument vom 27. Oktober 1737 nachgewiesen werden kann und die Jahreszahl 1656 trägt. Dabei wurde das Motiv der Säulen mit den Tierköpfen vom Stift Millstatt übernommen, welches schon auf die Zeit der Benediktiner zurückgeht: Der älteste Nachweis aus dem Jahr 1464 findet sich am Türflügel des Westportals, wenn auch noch ohne Köpfe. Unter Johann Geumann (1508–1553), dem zweiten Hochmeister des Georgsritterordens, wurde das Wappen häufig verwendet und auch auf dessen Grabmal angebracht. Die Säulen spielen auf die Domitian-Legende an, wonach dieser anlässlich der Christianisierung der Millstätter Gegend 1000 heidnische Bildsäulen in den See werfen ließ.

Das heutige Wappen beruht auf einer Grafik von Alexander Exax und wurde der Marktgemeinde am 16. Februar 1970 durch die Kärntner Landesregierung verliehen. Die amtliche Blasonierung lautet:  

In einem blauen Schild auf grünem Dreiberg drei goldene Säulen, deren Kapitelle mit silbernen Tierköpfen besetzt sind:

  1. Ziege
  2. herschauender Löwe
  3. Esel (die Köpfe von 1 und 3 sind dem Löwen zugewandt)