(am Ostende von Millstatt, oberhalb der Bundesstraße)

Das Hohe Kreuz ist ein Wegzeichen des Glaubens und wurde nach einem Brand der Stiftskirche um 1520 errichtet. Kaiser Maximilian hat dem St. Georgs-Ritterorden in Millstatt die Freiheit ein Hochgericht einzurichten erteilt. Das Hohe Kreuz wäre demnach an der Burgfriedgrenze und am Weg zum Halsgericht gelegen. Seit dieser Zeit nennt man diesen Bildstock auch "Arme-Sünder-Kreuz". Anfang des 17. Jhts. (um 1620) sind vermutlich die barocken Fresken als zweite Bemalung entstanden. Die Malereien werden Viktor und Jakob Kazner aus Villach zugeschrieben. Auch die Rückseite ist interessant: eine geschnitzte Figur des Kreuz tragenden Christus mit gemalter Landschaft.